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Die Link-Orgel der Stadtkirche ist eine der Letzten und damit Bedeutendsten ihrer Art. Das Besondere und Einzigartige an diesem fast ausgestorbenen Orgeltypus des frühen 20. Jahrhunderts ist eine ihm ureigene Klanglichkeit und die damit verbundene enorme Ausdrucksstärke. 
Das Instrument der Stadtkirche wurde 1906 als ein Vorführinstrument der ortsansässigen Orgelfirma erbaut. Nicht angelegt wurden dabei aber die in dieser Zeit total üblichen und absolut notwendigen sog. Spielhilfen, die es einem Spielenden erst möglich machen, das Instrument mit seinen klanglichen Ressourcen in Gottesdienst und Konzert auch sinnvoll zu gebrauchen. Schon im Zusammenhang mit dem Einweihungskonzert der Orgel wurde dieser Missstand vom damaligen Orgelsachverständigen, Prof. Johannes Graf, in einer zeitgenössischen Rezension bemängelt. 
Konzerte sind heute nur mit einem enormen Aufwand und meist mehreren Spieltisch-Assistenten überhaupt zu realisieren. Im Gottesdienst, wo sich der Organist in der Regel alleine an der Orgel befindet, ist die Liturgie nicht so darstellbar und damit für die Gemeinde erlebbar, wie sie es denn sein könnte. 
Durch das Nachrüsten einer sog. Setzeranlage - ein heute in alle Orgeln serienmäßig eingebauter kleiner „Computer“ zum Vorspeichern von Klangkombinationen - wäre das Problem behoben und das Instrument für Spielende und Hörende zugänglich gemacht.
Diese Nachrüstung befände sich extern der Orgel, wäre also optional zu benutzen und kein Eingriff in die historische Substanz und Spielbarkeit. Unser Orgelsachverständige und die Denkmalbehörde unterstützen uns in diesem Vorhaben. 
Projektort: Kirchplatz 1, 89537 giengen, Deutschland
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Ansprechpartner:

Pfr. Dr. Kummer J.

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